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Wiedergeburt / Der Fall der Pollock-Schwestern

Dieser Fall wurde vom Vater der modernen Reinkarnationsforschung Ian Stevenson im Jahre 1997 aufgenommen. Die Erinnerungen der zwei Pollock-Schwestern an ihr Vorleben ist in Europa wohl der bekannteste Fall von Wiedergeburt. Sie kamen bei einem Unfall ums Leben und wurden als Zwillinge wieder in ihre Familie hineingeboren.

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Das Ehepaar John und Florence Pollock aus England hatte mehrere Kinder, zwei von ihnen – Joanna und Jacqueline – kamen ums Leben als eine Fahrerin durchdrehte und mit ihrem Auto auf den Bürgersteig raste, auf welchem die beiden Mädchen mit einer Freundin spazierten. Die Kinder starben auf der Stelle. Diese Tragödie ereignete sich am 5. Mai 1957. Joanna war 11 – Jacqueline 6 Jahre alt.

Im Jahre 1957 interessierte sich Florence – die Mutter der Beiden – nicht für Reinkarnation und glaubte auch nicht, dass sie stattfinden könnte. John – der Vater –  hingegen hatte schon lange Jahre einen starken Glauben an Reinkarnation gehabt. Nach dem Tod der Mädchen gelangte er zur Überzeugung, dass sie wieder zu ihnen als Zwillinge zurückkommen werden.

Am 4. Oktober 1958 kamen dann tatsächlich die eineiigen Zwillinge Gillian und Jennifer Pollock auf die Welt.

Als die Beiden im Alter zwischen drei und sieben Jahren waren, machten sie einige Aussagen über das Leben von Joanna und Jacqueline. Gillian erinnerte sich an das Leben von Joanna, Jennifer an das von Jacqueline. In seinem detaillierten Bericht führte Ian Stevenson sechs Aussagen und fünf Beispiele von Wiedererkennen auf, die ihre Eltern ihnen zuschrieben.

Um ein paar Beispiele zu nennen:

Die Eltern suchten Spielsachen der verstorbenen Töchter und zeigten sie den Zwillingen. Zu ihrem Erstaunen konnten die beiden jeden Teddybären und jede Puppe beim Namen nennen ,,, es waren natürlich jene Namen welche die verstorbenen Töchter für ihre Spielsachen gewählt hatten.

Die Mutter der Beiden sah oft mit Grauen wie die Kinder ihren „vorausgegangen Tod?“ nachspielten. Dabei lag Jennifer auf dem Boden und ihr Kopf lag auf ihrer Schwester … so wurden die verstorbenen Schwestern am Tag des Unfalls angeblich aufgefunden… während dieses Spiels sagte Gillian zu ihrer Schwester, dass das Blut aus ihren Augen laufen würde – da sie das Auto dort getroffen hätte.

Die Kinder hatten  eine panische Angst vor Autos … dies wurde deutlich als die Familie einen Spaziergang machte und bei einem parkenden Auto plötzlich die Zündung eingeschaltet wurde. Sie schrien in Panik aus voller Kehle. „Das Auto wird uns erwischen!“…

Gillian und Jennifer hatten sehr ähnliche Gesichtszüge, wie es bei eineiigen Zwillingen zu erwarten ist. In ihrem Körperbau jedoch entsprachen sie in gewissem Maße demjenigen von Joanna bzw. Jacqueline. Joanna war etwas schlanker gewesen – so auch Gillian. Jennifer hatte zwei Muttermale, Gillian keines. Ein Muttermal auf Jennifers Stirn, in der Nähe der Nasenwurzel, entsprach der Narbe von einer (mit drei Stichen genähten) Verletzung, die Jacqueline erlitten hatte, als sie im Alter von drei Jahren auf einen Eimer fiel. Das andere Muttermal war ein hyperpigmentierter Naevus an der linken Hüfte von Jennifer, welcher schon Jacqueline an der gleichen Stelle gehabt hatte.

Joanna hatte einen spreizfüßigen Gang gehabt – so auch Gillian. Wie bereits erwähnt war Joanna elf Jahre alt gewesen, als sie starb, und sie konnte gut schreiben. Jacqueline hingegen war erst sechs und hatte noch nicht gelernt, ein Schreibwerkzeug ordentlich zu gebrauchen. Sie hielt es in ihrer Faust anstatt zwischen Daumen und Zeigefinger, und trotz der Bemühungen des Lehrers, ihr zu zeigen, wie ein Stift korrekt zu halten war, konnte sie sich dies nicht angewöhnen, bis sie starb. Als nun die Zwillinge im Alter von etwa viereinhalb Jahren anfingen zu schreiben, hielt Gillian den Bleistift sofort richtig, während Jennifer ihn in der Faust hielt, wie Jacqueline es einst getan hatte.
Beide Zwillinge hatten panische Angst vor Fahrzeugen … ebenfalls nicht verwunderlich, bedenkt man, dass sie wahrscheinlich in ihrem vorherigen Leben durch ein Fahrzeug zu Tode gekommen waren.

Weil Joanna im Vorleben fünf Jahre älter gewesen war, neigt Jacqueline dazu, der Führung ihrer „älteren“ Schwester zu folgen. Joanna ihrerseits hatte die Tendenz gehabt, die jüngere Jacqueline zu „bemuttern“. Gillian und Jennifer verband eine ähnliche hierarchische Beziehung; Jennifer wandte sich um Geleit und Rat an Gillian, die wiederum eine Art mütterlicher Sorge für Jennifer zeigte.

Was haltet ihr von Reinkarnation? Könnt ihr euch selbst noch an ein vorangegangenes Leben erinnern? Ihr könnt es gerne in den Kommentaren mitteilen … vielleicht trefft ihr ja auf Gleichgesinnte 😉 …

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Wiedergeboren? – Der Fall Ian aus Florida

In meinem heutigen Beitrag soll es um einen von Jim Tucker aufgenommen Fall von Reinkarnation gehen in welchem ein kleiner Junge namens Ian angab, die Reinkarnation seines Opas (mütterlicherseits) zu sein.

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Eines Tages wollte Ians Mutter Maria dem Kleinen den Hintern versohlen, weil er ungezogen war. Unerwartet sagte er zu ihr:

„Als du ein kleines Mädchen warst, war ich dein Vater, doch habe ich dir niemals den Hintern versohlt.“

Maria war entsetzt, doch ihr Sohn meinte er wäre ihr Vater und gab an Polizist gewesen zu sein und dass er von Verbrechern in einem Geschäft erschossen worden war.

Ian beschrieb viele Dinge über die Zeit als Maria noch ein Mädchen war. Er erzählte ihr, dass ihr Vater damals zwei Katzen hatte – eine schwarze und eine weiße. Die schwarze Katze hieß „Maniac“ und die weiße „Boston“. Eines Tages sagte er zu seiner Mutter:

„Mama, als du jung warst, war ich dein Vater. Wie hießen zu dieser Zeit meine Katzen?“

„Maniac“, antwortete Maria.

Darauf Ian: „Nein, die weiße Katze.“ 

„Boston“, sagte Maria zu ihm.

„Ich nannte sie ‚Bos‘, richtig?“

Ian kannte nicht nur die Farben der beiden Katzen, sondern auch ihre Spitznamen. Als die Mutter immer mehr ähnliche Geschichten von Ian erfuhr, blieb ihr nichts anderes übrig, als daran zu glauben, dass ihr Sohn eine Reinkarnation ihres Vaters sei.

Als die Filmcrew Maria interviewte, beschrieb sie auch noch andere Hinweise. Sechs Stunden nach Ians Geburt wurde er wegen eines Herzfehlers – einer nicht ausgewachsenen Lungenarterie, die zu einer Fehlbildung der rechten Seite des Herzes geführt hatte – operiert.

Maria erzählte, dass ihr Vater Polizist in New York City gewesen war. Ein Jahr vor Ians Geburt wurde er bei einem Raubüberfall im RadioShack von Dieben erschossen. Dr. Tucker und Maria lasen den Autopsie-Bericht und fanden heraus, dass ihr Vater aufgrund einer zerrissenen Lungenarterie, verursacht durch den Schuss, gestorben war. Es war die gleiche Arterie, mit der Ian bei seiner Geburt Schwierigkeiten hatte. Dr. Tucker sagte, dass diese Art Phänomen in vielen ähnlichen Fällen vorgekommen sei. Vererbte Muttermale und Pigmentierungen und sogar Geburtsfehler von Organen hatten Verbindungen zu Wunden oder Unfällen aus vergangenen Leben.

Ich muss leider sagen, dass ich zu diesem Fall keine öffentlichen Fotos finden konnte …  ich dachte trotzdem er wäre interessant genug hier aufgenommen zu werden. Ich hoffe er beeindruckte euch trotzdem … solltet ihr lediglich bebilderte Fälle über eventuelle Wiedergeburten wollen – könnt ihr mir dies gerne mitteilen…