Der Fall Cameron Macaulay

In diesem Fall geht es um den kleinen Jungen Cameron Machaulay aus England welcher der Mutter und seinem Bruder immer wieder von seiner Familie aus dem damaligen Leben erzählte in welchem er auf der Insel Barra/Schottland  beheimatet war.

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Cameron

 

Camerons Mutter Norma sagte, dass ihr Sohn mit 3 Jahren angefangen hat Geschichten aus seiner Kindheit auf der Insel Barra zu erzählen.

Cameron sprach über seine ehemaligen Eltern, wie sein Vater starb und er redete über seine Brüder und Schwestern des früheren Lebens.

Außerdem fürchtete er, dass seine ehemalige Familie leiden würde weil sie ihn vermissen. Seine Kindergärtnerin erzählte Camerons Mutter Norma all die Dinge welche ihr Cameron über die Insel Barra erzählte und wie sehr er seine Mama, Schwestern und Brüder aus dem vorhergegangen Leben vermissen würde.

Norma sagte, dass sie Cameron oft beschwerte weil sie nur ein Badezimmer haben, in seinem alten zu Hause auf Barra hatten sie nämlich drei.

Er weinte auch immer wieder mal  nach seiner ersten Mami – er sagte sie würde ihn vermissen und er möchte seine Familie in Barra wissen lassen, dass es ihm jetzt gut gehe. Cameron war sehr traurig und es sah nicht so aus als ob er irgendwann aufhören würde über das Thema Barra zu sprechen, wo er lebte, was er mit seiner alten Familie tat und wie er die Flugzeuge aus seinem Zimmerfenster auf dem Strand hatte landen sehn.

Cameron sagte außerdem, dass sein Vater Shane Robertson hiess und er starb weil er nicht nach links und rechts geschaut hat. ( Vielleicht meinte er damit, dass er von einem Auto überfahren wurde)

Norma gab an,  dass sie noch nie in ihrem Leben auf der Insel Barra war – als ihr Sohn anfing über sein vergangenes Leben zu sprechen dachte sie, dass dies Hirngespinste seien, aber Camerons Traurigkeit verging nicht. Er litt, weil er seine alte Familie vermisste.

Eines Tages erzählte Camerons Kindergärtnerin Norma, dass eine Filmfirma nach Menschen suche welche sich an frühere Leben erinnern könnten. Sie riet Norma mit diesen Leuten über Cameron zu sprechen. Allerdings fürchtete Normas Familie die Reaktion der Umwelt. Norma ist alleinerziehend und hat noch einen Sohn – Martin – welcher ein Jahr älter als Cameron ist und in diese Sache mit hineingezogen werden würde.

Währenddessen hörte Cameron nicht auf Norma anzubetteln mit ihm die Insel Barra zu besuchen. Aus diesem Grund gab sie nach und reiste mit Cameron zu der Insel um zu sehn ob etwas an seiner Geschichte dran ist.

Der Besuch auf der Insel Barra

Norma kontaktierte die Filmemacher. Sie schloßen sich Camerons Ausflug nach Barra an. Der Psychologe Dr. Jim Tucker von der Virginia Universität aus den USA kam auch mit. Dr. Tucker ist spezialisiert auf Reinkarnation – speziell auf Kinderfälle.

Als sie Cameron von dem geplanten Ausflug nach Barra erzählten war er sehr glücklich und sprang vor Freude im ganzen Haus herum. Sie reisten im Februar 2005 dorthin.

Die Ankunft

Das Flugzeug landete am Strand. Alles was Cameron erzählt hatte fanden sie nun vor. Er drehte sich zu Bruder und Mutter und sagte:

„Glaubt ihr mir jetzt?“

Als Cameron aus dem Flugzeug ausstieg schwenkte er seine Arme und schrie: „Ich bin zurück!“

Auf Barra stiegen sie in einem Hotel ab und überlegten wie sie an Daten aus Camerons früheren Leben kommen könnten. Sie kontaktierten deshalb das Einwohnermeldeamt und fragten ob dort eine Eintragung der Familie Robertson hinterlegt wäre, welche in einem weißen Haus am Strand wohnen – beziehungsweise gewohnt haben. Das Einwohnermeldeamt verneinte dies was Cameron sehr enttäuschte. Deshalb beschlossen sie die Insel abzufahren – aber das weiße Haus fanden sie nicht.

Später erhielten sie dann eine Nachricht aus dem Hotel aus welcher hervorging, dass es tatsächlich eine Familie Robertson gegeben hatte welche in einem weißen Haus am Strand wohnte.

Norma sagte, dass sie Cameron nichts von der Neuigkeit erzählen sollen und fuhr mit ihm in die Richtung welche die Leute vom Hotel angegeben haben um zu sehen wie Cameron reagieren würde. Der Junge registrierte das weiße Haus sofort und war sehr glücklich. Als sie zur Tür kamen wurde Cameron ruhig. Norma schätzte, dass sie er dachte seine Barra-Mutter im Haus auf ihn warten würde aber es kam heraus, dass das Haus unbewohnt war. Der ehemalige Besitzer  war bereits gestorben. Die Person welche den Schlüssel verwahrte lies sie hinein.

Cameron fühlte sich dort gleich zu Hause und kannte jeden noch so kleinen Fleck im Haus. So sagte Cameron das hier 3 Badezimmer wären und man das Meer aus seinem Zimmerfenster sehen kann. Was stimmte.

Wieder zu Hause

Die Forscher versuchten ein Familienmitglied der Robertsons ausfindig zu machen – welchem jenes Haus am Strand gehört. Norma sagte, dass sie dieses Familienmitglied in Stirling/Schottland besuchten. Aber sie fanden dort keine Information zu Shane Robertson.

Cameron konnte es kaum erwarten Fotos seiner ehemaligen Familie zu sehen  er dachte, dass er eventuell seinen ehemaligen Vater oder sich selbst auf den Bildern entdecken würde. Cameron sprach immer wieder von einem großen schwarzen Auto und einem schwarz-weißen Hund. Das Auto und der Hund waren beide auf den Bildern, sich selbst oder seinen Vater konnte er nicht darauf entdecken.

Camerons Mutter gab an, dass ihr Sohn seit sie wieder zurück in Glasgow sind viel ruhiger geworden ist.

Sie sagte es war die beste Entscheidung nach Barra zu reisen. Dieser Ausflug machte Cameron glücklich und er fragte nie wieder danach nach Barra zu reisen. Der Junge weiss jetzt, dass sein Bruder und seine Mutter ihm glauben  – sie fanden die Antworten nach denen sie gesucht hatten. Die Erinnerungen an das vergangene Leben verblassen für Cameron je älter er wird er hat bisher  mit Norma noch nie über den Tod gesprochen, aber er erzählte seinem besten Freund, dass er sich keine Sorgen über das Sterben zu machen brauche, weil er sowieso zurückkomen wird.

Als Norma Cameron fragte wie er zurückkam, gab Cameron an, dass er heruntergefallen und danach in Normas Unterleib geschlüpft wäre. Wenn man ihm nach dem Namen seinerfrüheren Person fragte gab er an – im Leben davor auch schon den Namen  Cameron gehabt zu haben.

Sollte jemand von euch eine ähnliche Geschichte erlebt haben oder erleben lasst es mich wissen und sendet mir eine Nachricht

 

 

 

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Der Fall Jenny Cockell

In diesem Bericht beschreibe ich euch den Fall der Jenny Cockell aus  England. Sie kann sich laut ihrer Aussage seit frühester Kindheit an das Leben als Mutter von 8 Kindern in Irland erinnern.

Die Geschichte beginnt mit dem Tod der Mary Sutton im Rotunda Hospital in Dublin, Irland am 24. Oktober 1932.

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Mary Sutton mit ihrer Tochter Phyllis
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Rotunda Hospital Dublin/Irland

An jenem Tag und diesem Ort stirbt die erst 35 Jahre alte Mutter Mary Sutton nach der Entbindung ihres 8. Kindes. Sie muss ihre Kinder allein bei ihrem gewalttätigen Mann zurücklassen. Die Sorge um die Kleinen nimmt sie mit in den Tod.

 

 

 

21 Jahre nach Mary Suttons Tod wird in England ein Mädchen namens Jenny geboren.

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Jenny als Kleinkind

Jenny gab an sich so lang sie denken kann an das Leben als Mary Sutton zu erinnern. Sie hinterfragte diesen Umstand anfangs nicht da sie dachte alle würden es so wahrnehmen.

Jenny Cockell erinnerte sich unter anderem an ihren Tod als Mary, sie gab an, dass sie ihren Körper von oben betrachtete und sie fühlte die Verzweiflung Marys – ihre Kinder allein zurücklassen zu müssen.

Die Schuldgefühle ließen sie nicht zur Ruhe kommen, also beschloss Jenny im Alter von 35 Jahren sich auf die Suche nach ihren Kindern zu machen.

In ihrer Kindheit zeichnete Jenny Karten eines Dorfes. Sie wusste aber den Namen nicht, aber sie konnte sich daran erinnern, dass das Dorf in Irland ist. Mit Hilfe eines Atlases fand die Frau heraus, dass es sich um den Ort Malahide handelte und jene Erkenntnis war Jennys erster Anhaltspunkt für die Suche.

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Ein Ausschnitt einer der Karten welche Jenny gezeichnet hatte

Sie kaufte sich in einem Buchladen eine Straßenkarte des Ortes und verglich sie mit den Karten welche sie als Kind gezeichnet hatte. Die Ähnlichkeit war verblüffend. Damit war sie sich sicher, dass Malahide der richtige Ort war.

Am 5. Juni 1989 fuhr Jenny zum ersten Mal nach Malahide/Irland. Sofort nach ihrer Ankunft führte sie ihr Weg zum Kirchenamt – sie hoffte die Eintragung einer Frau namens Mary mit 8 Kindern zu finden und Jenny wurde fündig!

1932 starb eine Frau aus jenem Dorf namens Mary Sutton und hinterließ 8 Kinder. Sie erfuhr, dass sie nach ihrem Tod in unterschiedlichen Heimen und Familien aufwuchsen. Jetzt wusste sie endgültig, dass sie auf dem richtigen Weg war.

Danach machte sie einen Spaziergang durch Malahide. Es fühlte sich laut Jennys Aussage so an als wäre sie nach langer Zeit nach Hause zurückgekehrt. Sie erkannte Straßen, Häuser, wusste wo ihr Haus damals gestanden hatte. Fand allerdings lediglich die Grundmauern vor welche von Dornbüschen überwuchert waren. Trotzdem konnte  sie den Besitzer des  „Hauses“ ausfindig machen. Der Mann erinnerte sich an die Familie Sutton.

Daraufhin beschloß sie Anzeigen in Zeitungen zu schalten um ihre Kinder wiederzufinden. Sie fand damit heraus, dass von ihren 8 Kindern noch 5 lebten.

Nach Erhalt dieser Nachricht überlegte Jenny wie sie es anstellen  sollte mit ihren Kindern in Kontakt zu treten. Welchen Grund sollte sie für ein Treffen angeben? Was sollte sie machen um nicht verrückt zu wirken?

Aus diesem Grunde engagierte die Frau eine Forscherin der BBC welche diesen Fall recherchieren sollte. Jenny wollte mit diesem Schritt ein wenig Seriösität bei diesem Thema schaffen.

Die Forscherin interviewte Sonny, den ältesten Sohn der verstorbenen Mary, sowie Jenny selbst und verglich die Angaben unabhängig voneinander. Die Ergebnisse stimmten selbst in Details überein!

Mit diesem Wissen beschloß Jenny zu dem ältesten Sohn „Sonny“ zu sprechen – erstmal über das Telefon. Über das erste Telefongespräch mit Jenny meinte Sonny er wäre davon überzeugt gewesen mit seiner toten Mutter gesprochen zu haben.

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Sonny und Jenny

Sie begannen, sich gegenseitig auszutauschen. Einer fing an, eine Geschichte zu erzählen, der andere erzählte sie weiter. Ein Beispiel: Jenny berichtete von einem Tag irgendwann im November. Jemand am Ende der Gasse hatte den Kindern beigebracht, wie man mit einer Falle Wild fängt. Die Kinder kamen  aufgeregt zu Jenny (Mary) gelaufen, um ihr das gefangene Kaninchen zu zeigen. Sie konnte sich erinnern, dass sie ihre nassen Hände abtrocknen musste, um dann zwischen den Köpfen der Kinder das Kaninchen zu betrachten. Was dann geschah, das wusste sie nicht mehr. Aber Sonny tat es. Er erinnerte sich, dass sie das Tier laufen ließen, weil es kein Kaninchen, sondern ein Hase gewesen war und damit schwer zuzubereiten sei.

Sie trafen sich mehrere Male, und bald erzählte Sonny nicht mehr: „Ich erinnere mich, dass meine Mutter etwas tat“, sondern er meinte: „Erinnerst du dich, als du das gemacht hast?“ Irgendwann war es auch Sonny, der das Thema Wiedergeburt auf den Tisch brachte. Bis dahin wurde das  nie  ausgesprochen. Aber Sonny akzeptierte es damit.

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Wiedervereinigung – Jenny mit „ihren“ Kindern

Die Kinder mussten sich nach fast 60 Jahren der Trennung  zunächst einmal selbst wieder kennenlernen. Abgesehen von Sonny waren sie von Jennys Identität nicht sofort überzeugt, was auch mit ihrem katholischen Glauben zusammenhing, und so musste Jenny ihre Gefühle zurückhalten. Doch bei den folgenden gemeinsamen Treffen konnte sie schließlich durch ihre Kenntnisse über das frühere Familienleben die Zweifel zerstreuen, sodass die wohl ungewöhnlichste Familien-Zusammenführung ein gutes Ende fand.

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Jenny (links) und Mary
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Tochter Phyllis mit Jenny (links) und mit Mary

 Was haltet ihr von der Möglichkeit der Wiedergeburt? Ist dies für euch eine Tatsache und solche Geschichten wie die der Jenny Cockell bestätigen euch dies oder gibt es eurerseits eine rationale Erklärung für diesen Fall – Wiedergeburt ist für euch ausgeschlossen.

In meinen Augen sind solche Fälle oft schon Indizien dafür, dass es nach dem Tod weitergeht …

Lasst mich eure Meinung wissen und teilt sie mir in den Kommentaren  mit.

Sollte jemand von euch eine ähnliche Geschichte erlebt haben oder erleben lasst es mich wissen und sendet mir eine Nachricht:

 

 

 

Robert the Doll

 

In diesem  Beitrag soll es um die Puppe Robert gehn.  Eventuell kennen einige von euch dieses „nette“ Püppchen vom  Hörensagen oder hatten bereits die Ehre sie zu besichtigen.

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Robert

Ich will hier jetzt aber nichts vorweg nehmen. Also kommen wir zu der Geschichte Roberts:

Sie beginnt im Jahre 1906 im Anwesen der Familie Otto in Key West / Florida. Herr und Frau Otto waren sehr reich und hatten einen Sohn namens Robert Eugene . Gerufen wurde er „Gene“. Der Junge hatte  ein Kindermädchen- eine Frau welche von den Bahamas kam – der Name ist leider nicht bekannt.

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Anwesen der Ottos, erbaut zwischen 1890/1898

 

Gene und sein Kindermädchen verbrachten laut Aussagen des Hauspersonals schöne Stunden miteinander und verstanden sich gut aber durch eine Meinungsverschiedenheit zwischen ihr und Frau Otto wurde der Frau  gekündigt.

Bevor Genes Nanny die Familie verließ, schenkte sie dem Jungen eine handgemachte Puppe welche im Aussehen ihm nachempfunden war.Gene schloß die Puppe sofort ins Herz und gab ihr seinen ersten Vornamen Robert. Von diesem Tag an nahm der Junge Robert überallhin mit.

Ab hier nimmt diese Geschichte eine unheimliche Wendung.

Die Zeit verging und die Beziehung Genes zu Robert begann sich zu verändern. Hausangestellte berichteten Sie würden hören wie Gene in seinem Zimmer Gespräche mit Robert führt. Außerdem gaben Sie an, dass sie eine zweite, tiefere Stimme vernahmen aber niemand ausser Gene sich in dessen Zimmer befand. Anfangs taten sie dies noch als übersteigerte Fantasie  ab – aber die Vorfälle hörten nicht auf.

Die Konversationen zwischen Gene und der Puppe wurden immer aggressiver – das setzte Frau Otto in Alarmbereitschaft. Eines Tages steigerte sich die Sache so sehr, dass die Mutter ins Zimmer ihres Sohnes stürzte und was sie vorfand entsetzte sie.

Frau Otto fand ihren Sohn verschreckt kauernd in einer Zimmerecke, die Puppe Robert saß ihm gegenüber auf einem Stuhl und starrte den Jungen an.

Die Leute begannen die Sache zu hinterfragen – es gingen Gerüchte um, dass die bahamaische Nanny sich mit Santeria auskannte und die Puppe verflucht hat um sich an der Familie für ihre Kündigung zu rächen.

Mehr Zeit verging und die seltsamen Geschehnisse breiteten sich aus Genes Zimmer im gesamten Haus aus.

Geschirr wurde zertrümmert, Türen waren auf einmal verschlossen, Bücher flogen aus den Regalen und Genes Spielzeug tauchte überall in dem Haus auf – zerrissen.

Der junge Gene wurde oft auf Grund der oben genannten Vorfälle beschuldigt und seine strengen Eltern disziplinierten ihn grob. Der Sohn beharrte auf seinem Standpunkt, dass diese Dinge Robert angestellt habe. Langsam fingen seine Eltern an ihm zu glauben unter anderem auch, weil der Großteil des Hauspersonals und Freunde der Familie fest davon überzeugt waren, das Gene die Wahrheit sagt.

Die Angestellten gaben unter anderem an sie hätten ein paar mal versucht die Puppe in einer Kiste im Dachboden zu verstauen. Dieses Bemühen führte laut deren Aussagen jedoch dazu, dass sich die Vorfälle im Haus steigerten und sie letzten Endes aufgaben und den Jungen wieder mit seiner Puppe vereinten.

Gene
Gene

Gene trug Robert seine gesamte Jugend mit sich bis hin ins junge Erwachsenenalter. Er ließ die Puppe lediglich für die Schule in Paris  zurück.

In der Stadt der Liebe lernte Gene dann seine zukünftige Frau Anne kennen und als seine Eltern starben vererbten sie ihrem Sohn das Anwesen – daraufhin zogen die frisch Vermählten dort ein.

Anne wurde Robert von Gene vorgestellt. Sie fand die Bindung ihres Ehemannes zu dieser Puppe sehr seltsam,  aber sah es mit Humor und erlaubte Gene für Robert ein Zimmer im Haus auszubauen.

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Anne

Gene erklärte Anne, dass Robert ein Zimmer bräuchte von welchem aus er einen guten Ausblick hätte. Also bekam Robert das Turmzimmer im 3. Stock. Sie passten die gesamte Einrichtung des Raumes an Roberts Körpergröße von etwa einem Meter (40 Inch)  an.

Robert wurde in diesem Zimmer auf einen Stuhl gesetzt welcher so platziert war, dass er aus dem Fenster sehen konnte. Am Haus vorbeilaufende Passanten konnten einen Blick ins Turmzimmer werfen und gaben an Robert hätte sie von dort oben aus angestarrt. Einige behaupteten sogar, dass sie die Puppe gesehen hätten wie sie sich im Raum bewegte und sie mit etwas blendete.

Die Menschen hielten auf Grund dessen immer mehr Abstand von der Familie Otto. Anne hatte Angst zu vereinsamen und wollte diese Puppe daher nicht mehr in ihrer Nähe haben, konnte Gene aber nicht davon überzeugen sie wegzugeben also kamen die beiden zu der Übereinkunft, dass Robert aus seinem Zimmer in den Dachboden umziehen sollte.

Der Puppe schien das nicht zu gefallen. Besucher des Hauses berichteten vermehrt, bösartiges Gelächter und Schritte auf dem Dachboden zu hören und Kinder welche auf der Straße vor dem Anwesen  spielten, beschwerten sich immer wieder, dass Robert am Fenster des oberen Flures stehe und sie verspotten würde.

Also ging Gene eines Tages nach oben, um nach dem Rechten zu sehen und war mehr als überrascht. Robert befand sich nicht mehr auf dem Dachboden, sondern saß in einem Schaukelstuhl davor und wippte friedlich vor sich hin.

Gene nahm Robert und setzte ihn wieder in sein Zimmer, seine Frau Anne konnte es ihm nicht ausreden. Mit dem Alter war Gene immer launischer geworden  und seine Beziehung zu Robert intensivierte sich damit.

1974 starb Gene – sofort nach seinem Ableben sperrte Anne  Robert in seinem Zimmer ein und ließ ihn auch dort als sie auszog und das Haus zur Vermietung ausschrieb.

Im Mietvertrag ließ sie festsetzen, dass niemand Robert aus dem Zimmer holen dürfte. Von hier an gibt es verschiedene Geschichten über das was mit Robert nachdem passierte.

Manche sagen die Mieter hätten sich an Annes Wünsche gehalten während andere behaupten Robert wurde aus dem Zimmer geholt und begann die neuen Bewohner zu terrorisieren.

Es gibt auch jene Geschichte von dem 10jährigen Mädchen welches

 Robert eines Tages entdeckte und ihn in ihr Zimmer holte, um ihn zu behalten. Von da an erlebte das Mädchen die Hölle. Sogar heute noch – über 30 Jahre später – behauptet die Frau beharrlich, dass Robert, die besessene Puppe sie gefoltert hat und töten wollte.

So berichtet das ehemalige Opfer beispielsweise von einer Nacht, als sie im Alter von zehn Jahren plötzlich erwachte und sah, wie Robert an ihrem Bettende saß und sie mit gläsernen, durchdringenden Augen anstarrte. Als ihre Mutter die Schreie des Kindes sowie Gepolter und bösartiges Gekicher vernahm eilte sie nach oben, die Tür war verriegelt und aus dem Zimmer hörte sie die Hilfeschreie ihrer Tochter. Als es der verzweifelten Mutter schließlich gelang, die Türe zu öffnen, war das Zimmer komplett verwüstet und das Mädchen hockte zitternd auf dem Bett.

Die besessene Puppe befand sich nach wie vor am Bettende. Vollkommen verstört brachte das Kind die Worte hervor:

Robert war es

1994 wurde Robert dann an das Key West Martello Museum gespendet. Dort sitzt er heute in einem Glaskasten auf einem hölzernen Stuhl, einen kleinen Stofflöwen umklammernd.
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Die Angestellten des Museums versetzt er laut deren Aussagen immer wieder in Angst und Schrecken. Einige  erzählen, dass Robert immer wieder gegen das Glas seiner Vitrine drückt und fluchend versucht, diese zu öffnen. Außerdem geben Sie an, dass sich Roberts Gesichtsausdrücke verändern und er sein Kopf sich angeblich bewegen würde.
Was haltet ihr von der Geschichte? Denkt ihr es ist eine düstere Legende? Haltet ihr sowas für möglich – habt ihr damit schon eure eigenen Erfahrungen gemacht?
 
Ich muss ja zugeben, dass ich solche Geschichten eher skeptisch sehe – das Museum verdient mit der Geschichte Roberts letzten Endes auch viel Geld.
 
Allerdings- bei aller Skepsis dem Thema gegenüber – ich würde der Puppe Robert auf keinem Fall Unterschlupf in meiner Wohnung gewähren.
 
Teilt mir eure Meinung zum Thema in den Kommentaren mit – wie seht ihr solche Geschichten? Geldmacherei? – oder steckt in euren Augen eine wahre Begebenheit dahinter?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Imaginärer Freund?

In meinem ersten Beitrag geht es um das Thema imaginäre Freunde bei Kindern. imaginär

Manche Eltern unter euch kennen die unsichtbaren Freunde ihrer Kleinen mit Sicherheit.

Allerdings gibt es bei diesem imaginären Freund eine winzige Außergewöhnlichkeit.

 

Bei dieser Geschichte geht es um den unsichtbaren Spielkameraden eines Jungen. Er war 22 Monate alt als seiner Mutter auffiel, dass er sich mit etwas nicht sichtbaren zu beschäftigen schien.

Es wirkte so als würde er mit jemanden spielen. Aufgefallen war es ihr kurz aber sie dachte weiterhin nicht mehr darüber nach. Das Kind war zufrieden und schien sich viel alleine beschäftigen zu können – was der Mutter den Alltag erleichterte.

Als das betreffende Kind im Alter von 3 Jahren war, war der imaginäre Freund bereits fester Bestandteil des Alltags. Die Eltern des Jungen fanden das alles bis dahin noch ganz in Ordnung; teilweise waren  sie auch stolz weil ihr Sohn so viel Fantasie hatte.

So machten sie mit wenn er verlangte den Tisch für den Unsichtbaren zu decken, oder ein zweites Kissen neben ihm ins Bettchen zu legen damit sein Freund auch bequem liegen konnte.

Allerdings war es so:  je älter der Junge wurde umso mehr waren die Eltern von der Geschichte genervt. Auch im Kindergarten gab es Probleme weil er sich den gesamten Tag nur mit diesen nicht vorhandenen „Ding“ beschäftigte.

Darum beschloss die Mutter eines Abends beim zubettgehn. Das zweite Kissen aus dem Bett ihres Sohnes zu entfernen. Sie erklärte ihm, dass sein Freund nun auf Reise gehn sollte um ein anderes kleineres Kind glücklich machen zu können.

Der Junge war sehr wütend darüber aber ließ sich dann doch ohne zweites Kissen ins Bett bringen.

In der Nacht schlich er dann ins Elternschlafzimmer weckte seine Mutter und sagte:

„Mama ich weiss, dass mein Papa nicht mein Richtiger ist.“ Die Mutter war plötzlich hellwach. Er hatte recht – Sie hatte sich noch vor der Geburt ihres Sohnes vom leiblichen Vater getrennt da er sie nicht gut behandelt hatte.

Ihr jetziger Mann wusste dies auch – aber sie hatten ihren Sohn noch nicht darüber aufgeklärt. Der Junge sagte weiter, er soll ihr ausrichten, dass es seinem Papa leid täte was er gemacht hat und er sich nun hiermit verabschiedet.

Sie brachte ihren Sohn daraufhin wieder ins Bett – machte aber die ganze Nacht lang kein Auge mehr zu. Am nächsten Tag rief sie bei der Schwester Ihres Exfreundes an und fragte nach wie es ihm ergehen würde. Sie erklärte ihr – er hätte sich vor 4 Jahren das Leben genommen.

Dies fiel in die Zeitspanne in der ihr das erste Mal aufgefallen war, dass ihr Sohn sich mit „etwas“ beschäftigte.

 

Nun wieder zu euch – was haltet ihr von der Geschichte?
Habt ihr selbst Kinder welche einen imaginären Freund erwähnen?

Solltet ihr etwas Unerklärliches erlebt haben könnt ihr mir hier gern eure Geschichte mitteilen:

 

 

 

 

 

 

 

 

In meinem Blog geht es um düstere Legenden und unheimliche Begebenheiten welche noch nicht rational erklärt werden konnten. Hier soll man im höflichen Miteinander über gepostete Geschichten dieser Art diskutieren können.