Archiv der Kategorie: düstere Legenden

Die Puppeninsel (Isla de las Muñecas) Mexiko

puppenHeute soll es um die Puppeninsel in Mexiko gehen. Die Geschichte beginnt im Jahre 1951 mit dem Tod eines kleinen Mädchens…

 

 

Der einzige Bewohner dieser Insel war der Fischer und Blumenzüchter Julián Santana Barrera.

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Julián Santana Barrera

Der Mann schien den Verstand verloren zu haben als er1951 am Ufer der Insel ein ertrunkenes Mädchen auffand.

Von diesem Zeitpunkt gab der Mann an er würde vom Geist des Kindes verfolgt werden. Angeblich hörte er Schreie welche von Forderungen nach Spielzeug begleitet wurden und in seinen Ohren niemals verstummten.

Daraufhin sammelte Santana weggeworfene Puppen welche er in den Kanälen um die Insel herum fand – er versuchte den Geist des Mädchens mit diesen Gaben verstummen zu lassen – jedoch verschwanden die Puppen nicht – auch die Stimmen blieben – also kam er auf die Idee die Puppen zu verstümmeln um das Geistermädchen damit zu vertreiben. Er sammelte bis zu seinem Tode an die 1000 Puppen, verstümmelte sie um sie danach an die Bäume seiner Insel zu hängen. Angeblich wäre die Stimme dadurch leiser geworden …

Der Tod Julián Santana Barreras:

Julián starb im Jahre 2001. Er ertrank an jener Stelle an welcher er das Mädchen im Jahre 1951 gefunden hatte.

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Babyblut für Nicolae Ceausecu

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Nicolae Ceausecu

Dieser Post geht um Nicolae Ceausecu Präsident  (Diktator) Rumäniens  von 1974 bis 1989.  Über ihn wird gesagt, dass er seine Jugend mit Babyblut erhalten wollte…

Es klingt wie eine schlechte Vampirgeschichte: Babyblut für  Nicolae Ceausescu, den roten Vampir aus Rumänien. Der Diktator fürchtete sich vor dem Altwerden. Irgendein Wahnsinniger hatte ihm  erzählt, dass dies nicht sein müsse. Man könne seinen Körper durch Babyblut jung halten dafür bräuchte man nur sein altes Blut regelmäßig mit dem Blut Neugeborener austauschen. Durch diese Methode würde man nicht weiter altern. Dem Diktator leuchtete dies ein und so erwachte Dracula…

In Rumänien geht folgendes Gerücht um: Ein Mal im Monat ging der rote Diktator in eine Entbindungsstation. Dort hatten die Ärzte von 20 Neugeborenen welche passende Blutwerte hatten,  etwa 3 Liter frisches Blut aus den Halsvenen entnommen und für die Infusion vorbereitet. In einem Nebenraum lag der Diktator und erhielt eine Bluttransfusion mit Neugeborenenblut. Die Prozedur dauerte rund zwei Stunden. Monat für Monat geschah das gleiche Schauspiel. Der irre Staatschef soll sich über Jahre mit Hunderten von Babys eine private Blutbank gehalten haben.

Die Babys waren den in der Wöchnerinnen-Station liegenden Müttern – natürlich ohne deren wissen – zum Abzapfen des Blutes abgenommen worden. Gelegentlich wurde aber zu viel Blut gezapft. Dann verstarben die Kinder an Anämie oder sie bekamen Gehirnschäden, weil der Sauerstoff-Transport nicht mehr richtig funktionierte. Diese entsetzlichen Vorgänge kursierten lange als Gerücht – nur fehlten die Beweise. Inzwischen heisst es, dass einer der verantwortlichen Ärzte ausfindig gemacht werden konnte und verhaftet wurde.

Was denkt ihr –  haltet ihr die Geschichte für eine Legende oder könnte es sich in euren Augen um eine Tatsache handeln?

Wenn ihr selbst eine düstere Legende auf Lager habt   über die ihr hier gern diskutieren würdet. Schreibt sie mir einfach.

 

Robert the Doll

 

In diesem  Beitrag soll es um die Puppe Robert gehn.  Eventuell kennen einige von euch dieses „nette“ Püppchen vom  Hörensagen oder hatten bereits die Ehre sie zu besichtigen.

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Robert

Ich will hier jetzt aber nichts vorweg nehmen. Also kommen wir zu der Geschichte Roberts:

Sie beginnt im Jahre 1906 im Anwesen der Familie Otto in Key West / Florida. Herr und Frau Otto waren sehr reich und hatten einen Sohn namens Robert Eugene . Gerufen wurde er „Gene“. Der Junge hatte  ein Kindermädchen- eine Frau welche von den Bahamas kam – der Name ist leider nicht bekannt.

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Anwesen der Ottos, erbaut zwischen 1890/1898

 

Gene und sein Kindermädchen verbrachten laut Aussagen des Hauspersonals schöne Stunden miteinander und verstanden sich gut aber durch eine Meinungsverschiedenheit zwischen ihr und Frau Otto wurde der Frau  gekündigt.

Bevor Genes Nanny die Familie verließ, schenkte sie dem Jungen eine handgemachte Puppe welche im Aussehen ihm nachempfunden war.Gene schloß die Puppe sofort ins Herz und gab ihr seinen ersten Vornamen Robert. Von diesem Tag an nahm der Junge Robert überallhin mit.

Ab hier nimmt diese Geschichte eine unheimliche Wendung.

Die Zeit verging und die Beziehung Genes zu Robert begann sich zu verändern. Hausangestellte berichteten Sie würden hören wie Gene in seinem Zimmer Gespräche mit Robert führt. Außerdem gaben Sie an, dass sie eine zweite, tiefere Stimme vernahmen aber niemand ausser Gene sich in dessen Zimmer befand. Anfangs taten sie dies noch als übersteigerte Fantasie  ab – aber die Vorfälle hörten nicht auf.

Die Konversationen zwischen Gene und der Puppe wurden immer aggressiver – das setzte Frau Otto in Alarmbereitschaft. Eines Tages steigerte sich die Sache so sehr, dass die Mutter ins Zimmer ihres Sohnes stürzte und was sie vorfand entsetzte sie.

Frau Otto fand ihren Sohn verschreckt kauernd in einer Zimmerecke, die Puppe Robert saß ihm gegenüber auf einem Stuhl und starrte den Jungen an.

Die Leute begannen die Sache zu hinterfragen – es gingen Gerüchte um, dass die bahamaische Nanny sich mit Santeria auskannte und die Puppe verflucht hat um sich an der Familie für ihre Kündigung zu rächen.

Mehr Zeit verging und die seltsamen Geschehnisse breiteten sich aus Genes Zimmer im gesamten Haus aus.

Geschirr wurde zertrümmert, Türen waren auf einmal verschlossen, Bücher flogen aus den Regalen und Genes Spielzeug tauchte überall in dem Haus auf – zerrissen.

Der junge Gene wurde oft auf Grund der oben genannten Vorfälle beschuldigt und seine strengen Eltern disziplinierten ihn grob. Der Sohn beharrte auf seinem Standpunkt, dass diese Dinge Robert angestellt habe. Langsam fingen seine Eltern an ihm zu glauben unter anderem auch, weil der Großteil des Hauspersonals und Freunde der Familie fest davon überzeugt waren, das Gene die Wahrheit sagt.

Die Angestellten gaben unter anderem an sie hätten ein paar mal versucht die Puppe in einer Kiste im Dachboden zu verstauen. Dieses Bemühen führte laut deren Aussagen jedoch dazu, dass sich die Vorfälle im Haus steigerten und sie letzten Endes aufgaben und den Jungen wieder mit seiner Puppe vereinten.

Gene
Gene

Gene trug Robert seine gesamte Jugend mit sich bis hin ins junge Erwachsenenalter. Er ließ die Puppe lediglich für die Schule in Paris  zurück.

In der Stadt der Liebe lernte Gene dann seine zukünftige Frau Anne kennen und als seine Eltern starben vererbten sie ihrem Sohn das Anwesen – daraufhin zogen die frisch Vermählten dort ein.

Anne wurde Robert von Gene vorgestellt. Sie fand die Bindung ihres Ehemannes zu dieser Puppe sehr seltsam,  aber sah es mit Humor und erlaubte Gene für Robert ein Zimmer im Haus auszubauen.

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Anne

Gene erklärte Anne, dass Robert ein Zimmer bräuchte von welchem aus er einen guten Ausblick hätte. Also bekam Robert das Turmzimmer im 3. Stock. Sie passten die gesamte Einrichtung des Raumes an Roberts Körpergröße von etwa einem Meter (40 Inch)  an.

Robert wurde in diesem Zimmer auf einen Stuhl gesetzt welcher so platziert war, dass er aus dem Fenster sehen konnte. Am Haus vorbeilaufende Passanten konnten einen Blick ins Turmzimmer werfen und gaben an Robert hätte sie von dort oben aus angestarrt. Einige behaupteten sogar, dass sie die Puppe gesehen hätten wie sie sich im Raum bewegte und sie mit etwas blendete.

Die Menschen hielten auf Grund dessen immer mehr Abstand von der Familie Otto. Anne hatte Angst zu vereinsamen und wollte diese Puppe daher nicht mehr in ihrer Nähe haben, konnte Gene aber nicht davon überzeugen sie wegzugeben also kamen die beiden zu der Übereinkunft, dass Robert aus seinem Zimmer in den Dachboden umziehen sollte.

Der Puppe schien das nicht zu gefallen. Besucher des Hauses berichteten vermehrt, bösartiges Gelächter und Schritte auf dem Dachboden zu hören und Kinder welche auf der Straße vor dem Anwesen  spielten, beschwerten sich immer wieder, dass Robert am Fenster des oberen Flures stehe und sie verspotten würde.

Also ging Gene eines Tages nach oben, um nach dem Rechten zu sehen und war mehr als überrascht. Robert befand sich nicht mehr auf dem Dachboden, sondern saß in einem Schaukelstuhl davor und wippte friedlich vor sich hin.

Gene nahm Robert und setzte ihn wieder in sein Zimmer, seine Frau Anne konnte es ihm nicht ausreden. Mit dem Alter war Gene immer launischer geworden  und seine Beziehung zu Robert intensivierte sich damit.

1974 starb Gene – sofort nach seinem Ableben sperrte Anne  Robert in seinem Zimmer ein und ließ ihn auch dort als sie auszog und das Haus zur Vermietung ausschrieb.

Im Mietvertrag ließ sie festsetzen, dass niemand Robert aus dem Zimmer holen dürfte. Von hier an gibt es verschiedene Geschichten über das was mit Robert nachdem passierte.

Manche sagen die Mieter hätten sich an Annes Wünsche gehalten während andere behaupten Robert wurde aus dem Zimmer geholt und begann die neuen Bewohner zu terrorisieren.

Es gibt auch jene Geschichte von dem 10jährigen Mädchen welches

 Robert eines Tages entdeckte und ihn in ihr Zimmer holte, um ihn zu behalten. Von da an erlebte das Mädchen die Hölle. Sogar heute noch – über 30 Jahre später – behauptet die Frau beharrlich, dass Robert, die besessene Puppe sie gefoltert hat und töten wollte.

So berichtet das ehemalige Opfer beispielsweise von einer Nacht, als sie im Alter von zehn Jahren plötzlich erwachte und sah, wie Robert an ihrem Bettende saß und sie mit gläsernen, durchdringenden Augen anstarrte. Als ihre Mutter die Schreie des Kindes sowie Gepolter und bösartiges Gekicher vernahm eilte sie nach oben, die Tür war verriegelt und aus dem Zimmer hörte sie die Hilfeschreie ihrer Tochter. Als es der verzweifelten Mutter schließlich gelang, die Türe zu öffnen, war das Zimmer komplett verwüstet und das Mädchen hockte zitternd auf dem Bett.

Die besessene Puppe befand sich nach wie vor am Bettende. Vollkommen verstört brachte das Kind die Worte hervor:

Robert war es

1994 wurde Robert dann an das Key West Martello Museum gespendet. Dort sitzt er heute in einem Glaskasten auf einem hölzernen Stuhl, einen kleinen Stofflöwen umklammernd.
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Die Angestellten des Museums versetzt er laut deren Aussagen immer wieder in Angst und Schrecken. Einige  erzählen, dass Robert immer wieder gegen das Glas seiner Vitrine drückt und fluchend versucht, diese zu öffnen. Außerdem geben Sie an, dass sich Roberts Gesichtsausdrücke verändern und er sein Kopf sich angeblich bewegen würde.
Was haltet ihr von der Geschichte? Denkt ihr es ist eine düstere Legende? Haltet ihr sowas für möglich – habt ihr damit schon eure eigenen Erfahrungen gemacht?
 
Ich muss ja zugeben, dass ich solche Geschichten eher skeptisch sehe – das Museum verdient mit der Geschichte Roberts letzten Endes auch viel Geld.
 
Allerdings- bei aller Skepsis dem Thema gegenüber – ich würde der Puppe Robert auf keinem Fall Unterschlupf in meiner Wohnung gewähren.
 
Teilt mir eure Meinung zum Thema in den Kommentaren mit – wie seht ihr solche Geschichten? Geldmacherei? – oder steckt in euren Augen eine wahre Begebenheit dahinter?