Prophetie: Das Lied der Linde

In meinem heutigen Beitrag soll es um „Das Lied der Linde“ gehen … dies ist eine alte Prophezeihung welche man um 1850 im Stamm einer Linde bei Staffelstein in Franken gefunden haben soll… Es besteht aus 33 Strophen welche  Vergangenheit sowie die Zukunft Deutschlands/Österreichs beschreiben …

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Text unter Bild: Die alte Linde zu Staffelstein, am Wege zum Berge des heil. Veit. Der älteste Baum Deutschlands, Umfang des Stammes 24 m. In dessen Höhlung ritt der französ. Marschall Berthier und wendete in ihm sein Pferd.

Sang der Linde von der kommenden Zeit

1

„Alte Linde bei der heiligen Klamm,
ehrfurchtsvoll betast‘ ich deinen Stamm,
Karl den Großen hast du schon gesehn,
wenn der Größte kommt, wirst du noch stehn.

Hinweis zum Alter der Linde: Kaiser Karl wurde im Jahre 800 gekrönt

2

Dreißig Ellen mißt dein grauer Stamm,
aller deutschen Lande ält’ster Baum,
Kriege, Hunger schautest Seuchennot,
neues Leben wieder, neuen Tod.

3

Schon seit langer Zeit dein Stamm ist hohl,
Roß und Reiter bargest einst du wohl,
Bis die Kluft ihm deckte milde Hand,
breiten Reif um deine Stirne wand.

4

Bild und Buch nicht schildern deine Kron‘,
alle Äste hast verloren schon.
Bis zum letzten Paar, das mächtig zweigt,
Blätterfreudig in die Lüfte steigt.

5

Alte Linde, die du alles weißt,
teil uns gütig mit von deinem Geist,
send ins werden deinen Seherblick,
künde Deutschlands und der Welt Geschick!

6

Großer Kaiser Karl, in Rom geweiht,
Eckstein sollst du bleiben deutscher Zeit,
hundertsechzig, sieben Jahre Frist,
Deutschland bis ins Mark getroffen ist.

Karls Kaiserkrönung war im Jahre 800; 160 x 7
= 1120; 800 + 1120 = 1920: Versailler „Friedensvertrag“

7

Fremden Völkern frohnt dein Sohn als Knecht,
tut und läßt, was ihren Sklaven recht,
grausam hat zerrissen Feindeshand,
eines Blutes, einer Sprache Band.

Nach dem ersten Weltkrieg wurde es Deutschland verboten sich mit Österreich zusammenzuschließen.

Quelle:

Artikel 80 des „Friedensvertrages“ von Versailles von 1919: Deutschland erkennt die Unabhängigkeit Österreichs innerhalb der durch Vertrag zwischen diesem Staate und den alliierten und assoziierten Hauptmächten festzusetzenden Grenzen an und verpflichtet sich, sie unbedingt zu achten; es erkennt an, daß diese Unabhängigkeit unabänderlich ist, es sei denn, daß der Rat des Völkerbunds einer Abänderung zustimmt.

8

Zehre, Magen, zehr‘ vom deutschen Saft,
bis mit einmal endet deine Kraft,
krankt das Herz, siecht ganzer Körper hin,
Deutschlands Elend ist der Welt Ruin.

Aufstieg von Hitler wird durch Inflation (siehe auch Versailler „Friedensvertrag“: Gebietsverluste, Fremdbestimmung, völlige Verschuldung, Hunger und Not in Deutschland) geebnet – Adolf Hitler und seine Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei  versprachen, Deutschland wieder stark zu machen und die wirtschaftlichen Probleme zu lösen. (Wobei man sagen muß, dass es unterschiedliche Aussagen dazu gibt WER den Krieg begonnen hat).

9

Ernten schwinden, doch die Kriege nicht,
und der Bruder gegen Bruder ficht,
mit der Sens‘ und Schaufel sich bewährt,
wenn verloren gingen Flint‘ und Schwert.

Bürgerkrieg nach dem ersten Weltkrieg  -> Spartakusaufstand (Ende der Novemberrevolution 1919)

10

Arme werden reich des Geldes rasch,
doch der rasche Reichtum wird zu Asch‘,
ärmer alle mit dem großen Schatz,
minder Menschen, enger noch der Platz.

Inflation der Reichsmark (1914 – 1923)

Folgen des Versailler Vertrages:

Die unmittelbarste Folge war die Ausweisung oder Flucht von über einer Million Deutscher aus ihrer Heimat in das deutsche Kernland, das zu der Zeit weder Arbeitsplätze noch Wohnraum noch soziale Hilfe für die Vertriebenen im nötigen Maße bieten konnte.

11

Da die Herrscherthrone abgeschafft,
wird das Herrschen Spiel und Leidenschaft,
bis der Tag kommt, wo sich glaubt verdammt,
wer berufen wird zu einem Amt.

Demokratie in Deutschland – s. Weimarer Republik

Demokratie in Österreich – s. Bundesverfassung Österreich

Das führte dazu, dass die Länder bis heute von „Parteien“ regiert werden …

12

Bauer heuert bis zum Wendetag,
all sein Müh´n ins Wasser nur ein Schlag,
Mahnwort fällt auf Wüstensand,
Hörer findet nur der Unverstand.

Überschwemmungen in Deutschland/Österreich

Nahostkrise –  Unverstand – die Leute wissen sie nicht richtig einzuordnen …

13

Wer die meisten Sünden hat,
fühlt als Richter sich und höchster Rat.
Raucht das Blut, wird wilder nur das Tier,
Raub zur Arbeit wird – und Mord zur Gier.

Regierung von „Eliten“ –  Milliardären, deren Machthunger unersättlich ist …

14

Rom zerhaut wie Vieh die Priesterschar,
Schonend nicht den Greis im Silberhaar.
Über Leichen muß der Höchste fliehn,
und verfolgt von Ort zu Orte ziehn.

Flucht des Papstes aus Rom

15

Gottverlassen scheint er, ist es nicht,
felsenfest im Glauben, treu der Pflicht,
leistet auch in Not er nicht Verzicht,
bringt den Gottesstreit vors Nahgericht.

16

Winter kommt, drei Tage Finsternis,
Blitz und Donner und der Erde Riß,
bet‘ daheim, verlasse nicht das Haus!
Auch am Fenster schaue nicht den Graus!

Polsprung – Kosmische Wolke?

17

Eine Kerze die ganze Zeit allein,
gibt wofern sie brennen will, dir Schein.
Giftiger Odem dringt aus Staubesnacht,
schwarze Seuche, schlimmste Menschenschlacht.

18

Gleiches allen Erdgebor’nen droht,
doch die Guten sterben sel’gen Tod.
Viel Getreue bleiben wunderbar,
frei von Atemkrampf und Pestgefahr.

19

Eine große Stadt der Schlamm verschlingt,
eine andre mit dem Feuer ringt.
Alle Städte werden totenstill,
auf dem Wiener Stephansplatz wächst Dill.

20

Zählst du alle Menschen in der Welt,
wirst du finden, dass ein Drittel fehlt.
Was noch übrig , schau in jedes Land,
hat zur Hälfte verloren den Verstand.

21

Wie im Sturm ein steuerloses Schiff,
preisgegeben einem jeden Riff,
schwankt herum der Eintags- Herrscherschwarm,
macht die Bürger ärmer noch als arm.

Steuerloses Schiff – Keine Regierung, Gesetzlosigkeit, selbsternannte Herrscher

22.

Denn des Elends einz´ger Hoffnungsstern,
eines besseren Tags ist endlos fern.
„Heiland, sende den Du senden musst!“,
tönt es angstvoll aus der Menschen Brust.

23

Nimmt die Erde plötzlich andern Lauf?
Steigt ein neuer Sonnenstern herauf?
„Alles ist verloren!“ Hier’s noch klingt,
„Alles ist gerettet“, Wien schon singt.

Die Sonne geht nicht mehr im Osten auf (infolge von Polsprung)

24

Ja, von Osten kommt der starke Held,
Ordnung bringend der verwirrten Welt.
Weiße Blumen um das Herz des Herrn,
seinem Rufe folgt der Wack´re gern.

25

Alle Störer er zu Paaren treibt,
deutschem Reiche deutsche Rechte schreibt.
Bunter Fremdling, unwillkommner Gast,
flieh die Flur, die nicht gepflügt du hast.

Ende der Polarisierung (ein Land, eine Kultur)

Neue Deutsche Verfassung

26

Gottesheld, ein unzertrennlich Band,
schmiedest du um alles deutsche Land.
Den Verbannten führest du nach Rom,
großer Kaiserweihe schaut ein Dom.

Neues Kaiserreich für Deutschland?

27

Preis dem einundzwanzigsten Konzil,
das den Völkern weist ihr höchstes Ziel,
und durch strengen Lebenssatz verbürgt,
dass nun reich und arm sich nicht mehr würgt.

Das 21. Konzil (Versammlung hoher katholischer Geistlicher) war 1962 – 1965 und darin wurde unter anderem folgendes beschlossen:

Verhältnis der Kirche zum Staat. Das Konzil gibt den  Anspruch der katholischen Kirche auf, dass die Öffentlichkeit und alle staatlichen Gliederungen nach katholischen Grundsätzen handeln müssen. Dies hat zur Folge, dass der Absolutheitsanspruch der katholischen Religion nur mehr rein geistlich definiert ist, also nicht mit totalitären Ideologien verwechselt werden kann.

Höchstes Ziel = FREIHEIT, FRIEDEN

Gerechte Verfassung

28

Deutscher Nam‘, der du littest schwer,
wieder glänzt um dich die alte Ehr‘,
wächst um den verschlung’nen Doppelast,
dessen Schatten sucht gar mancher Gast.

29

Dantes und Cervantes welscher Laut,
schon dem deutschen Kinde vertraut,
und am Tiber – wie am Ebrostrand,
liegt der braune Freund von Hermanns Land.

Tiber= Fluß in Italien, Ebro = Fluß in Spanien, Hermannsland = Deutschland -> Deutschland ist sich eins mit Italien und Spanien

30

Wenn der engelgleiche Völkerhirt´
wie Antonius zum Wandrer wird,
den Verirrten barfuss Predigt hält,
neuer Frühling lacht der ganzen Welt.

31

Alle Kirchen einig und vereint,
einer Herde einz´ger Hirt´erscheint.
Halbmond mählich weicht dem Kreuze ganz,
schwarzes Land erstrahlt im Glaubensglanz.

Schwarzes Land = Afrika (schwarzer Kontinent) – neuer Glauben? Mit Hinblick auf den Beschluss des 21. Konzils -Freiheit, Frieden?

32

Reiche Ernten schau‘ ich jedes Jahr,
weiser Männer eine große Schar.
Seuch‘ und Kriegen ist die Welt entrückt,
wer die Zeit erlebt, ist hochbeglückt.

33

Dieses kündet deutschem Mann und Kind,
leidend mit dem Land die alte Lind‘,
dass der Hochmut mach‘ das Maß nicht voll,
der Gerechte nicht verzweifeln soll! „

Ich möchte hierzu noch anmerken, dass die Dinge welche hineininterpretiert wurden nicht stimmen müssen, ich habe lediglich geschichtliche Daten verglichen und mich teilweise über andere Websiten informiert (Quellenangabe liegt hierbei natürlich vor) …

Was haltet ihr von Prophetien? Zur Zeit leben wir ja im Wandel ich nehme an, dass das jedem von uns bewußt ist … viele Dinge laufen auf der Welt falsch – zu viele? Wir sehn es, deshalb stellt sich in diesen Tagen immer öfter die Frage nach der Zukunft …

Wenn ihr noch andere Interpretationen zum Lied der Linde habt, würde ich mich sehr freuen wenn ihr sie in den Kommentaren mit allen teilt.

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Ein Kommentar zu “Prophetie: Das Lied der Linde”

  1. Ich möchte mich an dieser Stelle herzlich bei Mirella bedanken … ich konnte ja den Text unter dem oben stehenden Bild nicht vollständig entziffern … Die alte Linde zu Staffelstein, am Wege zum Berge des heil. Veit. …

    Vielen Dank nochmal für diese Information!

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