Der Fall Jenny Cockell

In diesem Bericht beschreibe ich euch den Fall der Jenny Cockell aus  England. Sie kann sich laut ihrer Aussage seit frühester Kindheit an das Leben als Mutter von 8 Kindern in Irland erinnern.

Die Geschichte beginnt mit dem Tod der Mary Sutton im Rotunda Hospital in Dublin, Irland am 24. Oktober 1932.

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Mary Sutton mit ihrer Tochter Phyllis
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Rotunda Hospital Dublin/Irland

An jenem Tag und diesem Ort stirbt die erst 35 Jahre alte Mutter Mary Sutton nach der Entbindung ihres 8. Kindes. Sie muss ihre Kinder allein bei ihrem gewalttätigen Mann zurücklassen. Die Sorge um die Kleinen nimmt sie mit in den Tod.

 

 

 

21 Jahre nach Mary Suttons Tod wird in England ein Mädchen namens Jenny geboren.

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Jenny als Kleinkind

Jenny gab an sich so lang sie denken kann an das Leben als Mary Sutton zu erinnern. Sie hinterfragte diesen Umstand anfangs nicht da sie dachte alle würden es so wahrnehmen.

Jenny Cockell erinnerte sich unter anderem an ihren Tod als Mary, sie gab an, dass sie ihren Körper von oben betrachtete und sie fühlte die Verzweiflung Marys – ihre Kinder allein zurücklassen zu müssen.

Die Schuldgefühle ließen sie nicht zur Ruhe kommen, also beschloss Jenny im Alter von 35 Jahren sich auf die Suche nach ihren Kindern zu machen.

In ihrer Kindheit zeichnete Jenny Karten eines Dorfes. Sie wusste aber den Namen nicht, aber sie konnte sich daran erinnern, dass das Dorf in Irland ist. Mit Hilfe eines Atlases fand die Frau heraus, dass es sich um den Ort Malahide handelte und jene Erkenntnis war Jennys erster Anhaltspunkt für die Suche.

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Ein Ausschnitt einer der Karten welche Jenny gezeichnet hatte

Sie kaufte sich in einem Buchladen eine Straßenkarte des Ortes und verglich sie mit den Karten welche sie als Kind gezeichnet hatte. Die Ähnlichkeit war verblüffend. Damit war sie sich sicher, dass Malahide der richtige Ort war.

Am 5. Juni 1989 fuhr Jenny zum ersten Mal nach Malahide/Irland. Sofort nach ihrer Ankunft führte sie ihr Weg zum Kirchenamt – sie hoffte die Eintragung einer Frau namens Mary mit 8 Kindern zu finden und Jenny wurde fündig!

1932 starb eine Frau aus jenem Dorf namens Mary Sutton und hinterließ 8 Kinder. Sie erfuhr, dass sie nach ihrem Tod in unterschiedlichen Heimen und Familien aufwuchsen. Jetzt wusste sie endgültig, dass sie auf dem richtigen Weg war.

Danach machte sie einen Spaziergang durch Malahide. Es fühlte sich laut Jennys Aussage so an als wäre sie nach langer Zeit nach Hause zurückgekehrt. Sie erkannte Straßen, Häuser, wusste wo ihr Haus damals gestanden hatte. Fand allerdings lediglich die Grundmauern vor welche von Dornbüschen überwuchert waren. Trotzdem konnte  sie den Besitzer des  „Hauses“ ausfindig machen. Der Mann erinnerte sich an die Familie Sutton.

Daraufhin beschloß sie Anzeigen in Zeitungen zu schalten um ihre Kinder wiederzufinden. Sie fand damit heraus, dass von ihren 8 Kindern noch 5 lebten.

Nach Erhalt dieser Nachricht überlegte Jenny wie sie es anstellen  sollte mit ihren Kindern in Kontakt zu treten. Welchen Grund sollte sie für ein Treffen angeben? Was sollte sie machen um nicht verrückt zu wirken?

Aus diesem Grunde engagierte die Frau eine Forscherin der BBC welche diesen Fall recherchieren sollte. Jenny wollte mit diesem Schritt ein wenig Seriösität bei diesem Thema schaffen.

Die Forscherin interviewte Sonny, den ältesten Sohn der verstorbenen Mary, sowie Jenny selbst und verglich die Angaben unabhängig voneinander. Die Ergebnisse stimmten selbst in Details überein!

Mit diesem Wissen beschloß Jenny zu dem ältesten Sohn „Sonny“ zu sprechen – erstmal über das Telefon. Über das erste Telefongespräch mit Jenny meinte Sonny er wäre davon überzeugt gewesen mit seiner toten Mutter gesprochen zu haben.

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Sonny und Jenny

Sie begannen, sich gegenseitig auszutauschen. Einer fing an, eine Geschichte zu erzählen, der andere erzählte sie weiter. Ein Beispiel: Jenny berichtete von einem Tag irgendwann im November. Jemand am Ende der Gasse hatte den Kindern beigebracht, wie man mit einer Falle Wild fängt. Die Kinder kamen  aufgeregt zu Jenny (Mary) gelaufen, um ihr das gefangene Kaninchen zu zeigen. Sie konnte sich erinnern, dass sie ihre nassen Hände abtrocknen musste, um dann zwischen den Köpfen der Kinder das Kaninchen zu betrachten. Was dann geschah, das wusste sie nicht mehr. Aber Sonny tat es. Er erinnerte sich, dass sie das Tier laufen ließen, weil es kein Kaninchen, sondern ein Hase gewesen war und damit schwer zuzubereiten sei.

Sie trafen sich mehrere Male, und bald erzählte Sonny nicht mehr: „Ich erinnere mich, dass meine Mutter etwas tat“, sondern er meinte: „Erinnerst du dich, als du das gemacht hast?“ Irgendwann war es auch Sonny, der das Thema Wiedergeburt auf den Tisch brachte. Bis dahin wurde das  nie  ausgesprochen. Aber Sonny akzeptierte es damit.

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Wiedervereinigung – Jenny mit „ihren“ Kindern

Die Kinder mussten sich nach fast 60 Jahren der Trennung  zunächst einmal selbst wieder kennenlernen. Abgesehen von Sonny waren sie von Jennys Identität nicht sofort überzeugt, was auch mit ihrem katholischen Glauben zusammenhing, und so musste Jenny ihre Gefühle zurückhalten. Doch bei den folgenden gemeinsamen Treffen konnte sie schließlich durch ihre Kenntnisse über das frühere Familienleben die Zweifel zerstreuen, sodass die wohl ungewöhnlichste Familien-Zusammenführung ein gutes Ende fand.

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Jenny (links) und Mary
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Tochter Phyllis mit Jenny (links) und mit Mary

 Was haltet ihr von der Möglichkeit der Wiedergeburt? Ist dies für euch eine Tatsache und solche Geschichten wie die der Jenny Cockell bestätigen euch dies oder gibt es eurerseits eine rationale Erklärung für diesen Fall – Wiedergeburt ist für euch ausgeschlossen.

In meinen Augen sind solche Fälle oft schon Indizien dafür, dass es nach dem Tod weitergeht …

Lasst mich eure Meinung wissen und teilt sie mir in den Kommentaren  mit.

Sollte jemand von euch eine ähnliche Geschichte erlebt haben oder erleben lasst es mich wissen und sendet mir eine Nachricht:

 

 

 

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