Robert the Doll

 

In diesem  Beitrag soll es um die Puppe Robert gehn.  Eventuell kennen einige von euch dieses „nette“ Püppchen vom  Hörensagen oder hatten bereits die Ehre sie zu besichtigen.

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Robert

Ich will hier jetzt aber nichts vorweg nehmen. Also kommen wir zu der Geschichte Roberts:

Sie beginnt im Jahre 1906 im Anwesen der Familie Otto in Key West / Florida. Herr und Frau Otto waren sehr reich und hatten einen Sohn namens Robert Eugene . Gerufen wurde er „Gene“. Der Junge hatte  ein Kindermädchen- eine Frau welche von den Bahamas kam – der Name ist leider nicht bekannt.

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Anwesen der Ottos, erbaut zwischen 1890/1898

 

Gene und sein Kindermädchen verbrachten laut Aussagen des Hauspersonals schöne Stunden miteinander und verstanden sich gut aber durch eine Meinungsverschiedenheit zwischen ihr und Frau Otto wurde der Frau  gekündigt.

Bevor Genes Nanny die Familie verließ, schenkte sie dem Jungen eine handgemachte Puppe welche im Aussehen ihm nachempfunden war.Gene schloß die Puppe sofort ins Herz und gab ihr seinen ersten Vornamen Robert. Von diesem Tag an nahm der Junge Robert überallhin mit.

Ab hier nimmt diese Geschichte eine unheimliche Wendung.

Die Zeit verging und die Beziehung Genes zu Robert begann sich zu verändern. Hausangestellte berichteten Sie würden hören wie Gene in seinem Zimmer Gespräche mit Robert führt. Außerdem gaben Sie an, dass sie eine zweite, tiefere Stimme vernahmen aber niemand ausser Gene sich in dessen Zimmer befand. Anfangs taten sie dies noch als übersteigerte Fantasie  ab – aber die Vorfälle hörten nicht auf.

Die Konversationen zwischen Gene und der Puppe wurden immer aggressiver – das setzte Frau Otto in Alarmbereitschaft. Eines Tages steigerte sich die Sache so sehr, dass die Mutter ins Zimmer ihres Sohnes stürzte und was sie vorfand entsetzte sie.

Frau Otto fand ihren Sohn verschreckt kauernd in einer Zimmerecke, die Puppe Robert saß ihm gegenüber auf einem Stuhl und starrte den Jungen an.

Die Leute begannen die Sache zu hinterfragen – es gingen Gerüchte um, dass die bahamaische Nanny sich mit Santeria auskannte und die Puppe verflucht hat um sich an der Familie für ihre Kündigung zu rächen.

Mehr Zeit verging und die seltsamen Geschehnisse breiteten sich aus Genes Zimmer im gesamten Haus aus.

Geschirr wurde zertrümmert, Türen waren auf einmal verschlossen, Bücher flogen aus den Regalen und Genes Spielzeug tauchte überall in dem Haus auf – zerrissen.

Der junge Gene wurde oft auf Grund der oben genannten Vorfälle beschuldigt und seine strengen Eltern disziplinierten ihn grob. Der Sohn beharrte auf seinem Standpunkt, dass diese Dinge Robert angestellt habe. Langsam fingen seine Eltern an ihm zu glauben unter anderem auch, weil der Großteil des Hauspersonals und Freunde der Familie fest davon überzeugt waren, das Gene die Wahrheit sagt.

Die Angestellten gaben unter anderem an sie hätten ein paar mal versucht die Puppe in einer Kiste im Dachboden zu verstauen. Dieses Bemühen führte laut deren Aussagen jedoch dazu, dass sich die Vorfälle im Haus steigerten und sie letzten Endes aufgaben und den Jungen wieder mit seiner Puppe vereinten.

Gene
Gene

Gene trug Robert seine gesamte Jugend mit sich bis hin ins junge Erwachsenenalter. Er ließ die Puppe lediglich für die Schule in Paris  zurück.

In der Stadt der Liebe lernte Gene dann seine zukünftige Frau Anne kennen und als seine Eltern starben vererbten sie ihrem Sohn das Anwesen – daraufhin zogen die frisch Vermählten dort ein.

Anne wurde Robert von Gene vorgestellt. Sie fand die Bindung ihres Ehemannes zu dieser Puppe sehr seltsam,  aber sah es mit Humor und erlaubte Gene für Robert ein Zimmer im Haus auszubauen.

anne
Anne

Gene erklärte Anne, dass Robert ein Zimmer bräuchte von welchem aus er einen guten Ausblick hätte. Also bekam Robert das Turmzimmer im 3. Stock. Sie passten die gesamte Einrichtung des Raumes an Roberts Körpergröße von etwa einem Meter (40 Inch)  an.

Robert wurde in diesem Zimmer auf einen Stuhl gesetzt welcher so platziert war, dass er aus dem Fenster sehen konnte. Am Haus vorbeilaufende Passanten konnten einen Blick ins Turmzimmer werfen und gaben an Robert hätte sie von dort oben aus angestarrt. Einige behaupteten sogar, dass sie die Puppe gesehen hätten wie sie sich im Raum bewegte und sie mit etwas blendete.

Die Menschen hielten auf Grund dessen immer mehr Abstand von der Familie Otto. Anne hatte Angst zu vereinsamen und wollte diese Puppe daher nicht mehr in ihrer Nähe haben, konnte Gene aber nicht davon überzeugen sie wegzugeben also kamen die beiden zu der Übereinkunft, dass Robert aus seinem Zimmer in den Dachboden umziehen sollte.

Der Puppe schien das nicht zu gefallen. Besucher des Hauses berichteten vermehrt, bösartiges Gelächter und Schritte auf dem Dachboden zu hören und Kinder welche auf der Straße vor dem Anwesen  spielten, beschwerten sich immer wieder, dass Robert am Fenster des oberen Flures stehe und sie verspotten würde.

Also ging Gene eines Tages nach oben, um nach dem Rechten zu sehen und war mehr als überrascht. Robert befand sich nicht mehr auf dem Dachboden, sondern saß in einem Schaukelstuhl davor und wippte friedlich vor sich hin.

Gene nahm Robert und setzte ihn wieder in sein Zimmer, seine Frau Anne konnte es ihm nicht ausreden. Mit dem Alter war Gene immer launischer geworden  und seine Beziehung zu Robert intensivierte sich damit.

1974 starb Gene – sofort nach seinem Ableben sperrte Anne  Robert in seinem Zimmer ein und ließ ihn auch dort als sie auszog und das Haus zur Vermietung ausschrieb.

Im Mietvertrag ließ sie festsetzen, dass niemand Robert aus dem Zimmer holen dürfte. Von hier an gibt es verschiedene Geschichten über das was mit Robert nachdem passierte.

Manche sagen die Mieter hätten sich an Annes Wünsche gehalten während andere behaupten Robert wurde aus dem Zimmer geholt und begann die neuen Bewohner zu terrorisieren.

Es gibt auch jene Geschichte von dem 10jährigen Mädchen welches

 Robert eines Tages entdeckte und ihn in ihr Zimmer holte, um ihn zu behalten. Von da an erlebte das Mädchen die Hölle. Sogar heute noch – über 30 Jahre später – behauptet die Frau beharrlich, dass Robert, die besessene Puppe sie gefoltert hat und töten wollte.

So berichtet das ehemalige Opfer beispielsweise von einer Nacht, als sie im Alter von zehn Jahren plötzlich erwachte und sah, wie Robert an ihrem Bettende saß und sie mit gläsernen, durchdringenden Augen anstarrte. Als ihre Mutter die Schreie des Kindes sowie Gepolter und bösartiges Gekicher vernahm eilte sie nach oben, die Tür war verriegelt und aus dem Zimmer hörte sie die Hilfeschreie ihrer Tochter. Als es der verzweifelten Mutter schließlich gelang, die Türe zu öffnen, war das Zimmer komplett verwüstet und das Mädchen hockte zitternd auf dem Bett.

Die besessene Puppe befand sich nach wie vor am Bettende. Vollkommen verstört brachte das Kind die Worte hervor:

Robert war es

1994 wurde Robert dann an das Key West Martello Museum gespendet. Dort sitzt er heute in einem Glaskasten auf einem hölzernen Stuhl, einen kleinen Stofflöwen umklammernd.
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Die Angestellten des Museums versetzt er laut deren Aussagen immer wieder in Angst und Schrecken. Einige  erzählen, dass Robert immer wieder gegen das Glas seiner Vitrine drückt und fluchend versucht, diese zu öffnen. Außerdem geben Sie an, dass sich Roberts Gesichtsausdrücke verändern und er sein Kopf sich angeblich bewegen würde.
Was haltet ihr von der Geschichte? Denkt ihr es ist eine düstere Legende? Haltet ihr sowas für möglich – habt ihr damit schon eure eigenen Erfahrungen gemacht?
 
Ich muss ja zugeben, dass ich solche Geschichten eher skeptisch sehe – das Museum verdient mit der Geschichte Roberts letzten Endes auch viel Geld.
 
Allerdings- bei aller Skepsis dem Thema gegenüber – ich würde der Puppe Robert auf keinem Fall Unterschlupf in meiner Wohnung gewähren.
 
Teilt mir eure Meinung zum Thema in den Kommentaren mit – wie seht ihr solche Geschichten? Geldmacherei? – oder steckt in euren Augen eine wahre Begebenheit dahinter?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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4 Kommentare zu “Robert the Doll”

  1. Der spuck begann nicht 1906 sondern 1898 dies besagen mehrere Seiten bitte vorher richtig informieren und dann Artikel schreiben mit wahren Fakten und nicht mit nem falschen Datum anfangen

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    1. Hallo Lucy!

      Danke für deine Antwort 😉 ich habe für den Fall wirklich lange recherchiert …

      Und das Datum 1898 kann leider nicht hinhaun, weil Robert Eugene Otto erst 1900 geboren wurde 😉 … Schau mal: http://www.findagrave.com/cgi-bin/fg.cgi?page=gr&GRid=24778775

      Das Artist House wurde 1898 fertig gestellt. Die Quelle ist hier: http://www.artisthousekeywest.com/about/key-west-hotel-history/

      Vielleicht hast du da die Daten vertauscht?

      Ich schätze trotzdem deine Aufmerksamkeit und freue mich über Kritik! Nur so weiss ich was euch wichtig ist.

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  2. Natürlich gibt es so was und kann es geben. Das Problem bei euch Ungläubigen und Skeptikern ist, dass ihr nix mit Religion zu tun haben wollt bzw zu tun habt. Das nutzen der Teufel, Dämonen und sonstiges böses Gesindel aus, da ihr ihnen auf diese Weise vollkommen ahnungslos ausgeliefert seid und dementsprechend eure unschuldigen Seelen ungeschützte Beute sind.
    Wenn ihr dann aber irgendwann sehr spät doch mal die Kirche oder Exorzisten in solch einem Fall einweiht, ist es oft schon zu spät, weil die bösen spirituellen Wesen bereits zu lange ihr Unwesen treiben konnten und zu mächtig sind.
    Religion, Gott und Engel, sind also keine ausgedachte kranke, sinnlose Scheiße, sondern wahr und der einzige Weg sich vor solchen Vorkommnissen schützen zu können.

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    1. Naja naja … das was du dort oben beschreibst ist ein zweischneidiges Schwert 😉

      Scheinbar bist du recht bibelfest … deshalb dazu ein Zitat aus dem Thomas-Evangelium:

      „Bis zu dem Augenblick wo Du erwachst, siehst Du nur den Schrecken in dem du bist,
      weil Du selbst auch nichts bist. Doch wenn Du deine Unwissenheit abwirfst wird sie verschwinden wie ein unbedeutender Schlaf“.

      Zu diesem Zitat gibt es bereits Beweise aus der Wissenschaft … die habe ich in diesem Artikel niedergeschrieben … https://waswirnichtwissen.wordpress.com/2016/01/17/gesetz-der-anziehung-beweise/

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