Imaginärer Freund?

In meinem ersten Beitrag geht es um das Thema imaginäre Freunde bei Kindern. imaginär

Manche Eltern unter euch kennen die unsichtbaren Freunde ihrer Kleinen mit Sicherheit.

Allerdings gibt es bei diesem imaginären Freund eine winzige Außergewöhnlichkeit.

 

Bei dieser Geschichte geht es um den unsichtbaren Spielkameraden eines Jungen. Er war 22 Monate alt als seiner Mutter auffiel, dass er sich mit etwas nicht sichtbaren zu beschäftigen schien.

Es wirkte so als würde er mit jemanden spielen. Aufgefallen war es ihr kurz aber sie dachte weiterhin nicht mehr darüber nach. Das Kind war zufrieden und schien sich viel alleine beschäftigen zu können – was der Mutter den Alltag erleichterte.

Als das betreffende Kind im Alter von 3 Jahren war, war der imaginäre Freund bereits fester Bestandteil des Alltags. Die Eltern des Jungen fanden das alles bis dahin noch ganz in Ordnung; teilweise waren  sie auch stolz weil ihr Sohn so viel Fantasie hatte.

So machten sie mit wenn er verlangte den Tisch für den Unsichtbaren zu decken, oder ein zweites Kissen neben ihm ins Bettchen zu legen damit sein Freund auch bequem liegen konnte.

Allerdings war es so:  je älter der Junge wurde umso mehr waren die Eltern von der Geschichte genervt. Auch im Kindergarten gab es Probleme weil er sich den gesamten Tag nur mit diesen nicht vorhandenen „Ding“ beschäftigte.

Darum beschloss die Mutter eines Abends beim zubettgehn. Das zweite Kissen aus dem Bett ihres Sohnes zu entfernen. Sie erklärte ihm, dass sein Freund nun auf Reise gehn sollte um ein anderes kleineres Kind glücklich machen zu können.

Der Junge war sehr wütend darüber aber ließ sich dann doch ohne zweites Kissen ins Bett bringen.

In der Nacht schlich er dann ins Elternschlafzimmer weckte seine Mutter und sagte:

„Mama ich weiss, dass mein Papa nicht mein Richtiger ist.“ Die Mutter war plötzlich hellwach. Er hatte recht – Sie hatte sich noch vor der Geburt ihres Sohnes vom leiblichen Vater getrennt da er sie nicht gut behandelt hatte.

Ihr jetziger Mann wusste dies auch – aber sie hatten ihren Sohn noch nicht darüber aufgeklärt. Der Junge sagte weiter, er soll ihr ausrichten, dass es seinem Papa leid täte was er gemacht hat und er sich nun hiermit verabschiedet.

Sie brachte ihren Sohn daraufhin wieder ins Bett – machte aber die ganze Nacht lang kein Auge mehr zu. Am nächsten Tag rief sie bei der Schwester Ihres Exfreundes an und fragte nach wie es ihm ergehen würde. Sie erklärte ihr – er hätte sich vor 4 Jahren das Leben genommen.

Dies fiel in die Zeitspanne in der ihr das erste Mal aufgefallen war, dass ihr Sohn sich mit „etwas“ beschäftigte.

 

Nun wieder zu euch – was haltet ihr von der Geschichte?
Habt ihr selbst Kinder welche einen imaginären Freund erwähnen?

Solltet ihr etwas Unerklärliches erlebt haben könnt ihr mir hier gern eure Geschichte mitteilen:

 

 

 

 

 

 

 

 

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